Logbuch 2011

September / Oktober

 

Umrundung des Peloponnes von Corfu aus von West nach Ost. Mitsegler Klaus aus Gladbeck/Ruhrgebiet.

Mit dem Wetter leider kein besonderes Glück. Kap Maleas, auch das Kap Horn des Mittelmeer genannt erst nach dem dritten Anlauf geschafft.


Ständiger Starkwind aus Nord – Ost und eine ordentliche Welle machten uns schon etwas zu schaffen. In Monemvasias drei Tage auf erträglicheres Wetter gewartet und die Altstadt mit der darüber gelegenen Festung besichtigt, sehr beeindruckend. Die Marina selbst leider wie üblich in einem erbärmlichen Zustand.

 

Wie in faßt jeder Marina/Hafen in Griechenland alles vergammelt und mit einheimischen Fischerbooten belegt. Strom und Wasser, alles wäre vorbildlich vorhanden, bevor es jedoch zum Einsatz kommt schon wieder alles verschludert. Die Durchfahrt vom Kanal in Korinth ( 111,13€ ) ohne Probleme, Wartezeit ca. 1-2 Stunden. Bei der Vorstellung eines Maschinenschaden mittem im Kanal wurde mir es schon etwas mulmig und ich war heilfroh als wir die westliche Einfahrt erreicht haben.

 

Im Hafen von Kiaton Diesel an einer Tankstelle gebunkert, ansonsten tote Hose und trostlos. Im Golf von Korinth wurden wir dann gegen das wochenlange Gegenan entschädigt und konnten die ganze Nacht hindurch mit einen erträglichen Nord-West bis nach Mesolonghi segeln, nicht zuvor noch ein unfreiwilliges Bad zu nehmen. 2 sm nach Kiaton, es dämmerte bereits, haben wir uns noch eine Plastikplane in der Schraube eingefangen. Nach zwei Tauchgängen und gute 25 Knoten Wind konnte ich die Schraube wieder davon befreien. Kann mich eigentlich an keine Saison erinnern, wo ich mir nicht so ein ekelhaftes Ding eingefangen hab.

 

In Kroatien war es nicht besser, obwohl ich dort die Gewässer in einem besseren Zustand in Erinnerung habe. Ab Mesolonghi ging es dann gemütlich über Ithaka und mit einem weiteren Stop in Spilia und Lakka zurück nach Gouvia. Sollte ich den Törn noch einmal machen, würde ich mir mehr Zeit nehmen und mindestens 3 Monate dafür vorsehen.

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